21/04/2026 0 Kommentare
Gottesdienst im Dialog mit einem Gemälde von Jutta Brandt-Stracke
Gottesdienst im Dialog mit einem Gemälde von Jutta Brandt-Stracke

Unsere Welt befindet sich im Chaos. Gewalt – Kriege – Umweltkatastrophen – Verzerrungen in der gesamtpolitischen Lage: Ängste und Misstrauen beschäftigen Menschen überall auf der Welt und sorgen für Trennung.
Aber wir finden auch Botschaften die Brücken bilden, Gruppen kommunizieren
und tauschen sich über ihre Sorgen und Wut aus, versuchen Gegengewichte zu bilden.
Ist dies eine besondere Zeit, in der wir leben? Vielleicht, aber mit Sicherheit erleben wir Zeitgenossen sie nicht anders als die Menschen vor 2000 Jahren und früher.
Auf der Suche nach Haltungsstrategien und Mentorship in einer schwierigen Zeit kann man wie die Forstwalder Malerin Jutta Brandt-Stracke auf Texte stoßen, die Hilfestellung bieten. Ein solcher Text liegt uns zum Beispiel in Form eines Briefes des Paulus an die Korinther, vor der allgemein als das „Hohelied der Liebe“ bekannt ist (1.Kor. 13). Der Ausspruch „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ in Vers 13 markiert dabei die als christliche Tugenden bekannten Grundhaltungen des spirituellen Menschen.
Das Bild „1.Kor.13,12 ist eine gedanklich/meditative Auseinandersetzung der Malerin mit dieser Thematik. Die in Acryl/Ölmischtechnik gemalte Arbeit auf einer 140 x 100 cm großen Leinwand wird in der Zeit vom 3.5. bis 14.6.2026 in den Räumlichkeiten der Johanneskirche der evangelischen Stadtkirchengemeinde Krefeld zu sehen sein. Am 3.5.26 wird es den Gottesdienst in der Johanneskirche begleiten.
Dazu sind alle herzlich eingeladen.
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